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#113 Nährstoffcheck – Welche Nährstoffe du bei einer pflanzlich basierten Ernährung beachten solltest

Im heutigen Blogartikel greif ich ein Themenwunsch von der lieben Nadja auf. Sie hat mir auf Instagram zu dem Thema Nährstoffe geschrieben. Aus diesem Grund erfährst heute, welche Nährstoffe wichtig sind bzw. welche Nährstoffe wir beim Arzt checken lassen sollten, vor allem wenn wir uns pflanzlich basiert ernähren.

Außerdem in welchen Abständen dieser Nährstoffcheck stattfinden sollte und welche Kosten auf dich zukommen? Du erhältst also eine knackige Zusammenfassung, die es dir erleichtert deinen aktuellen Zustand gegenzuchecken und daraus eventuell neue Maßnahmen für deinen Gesundheitsweg umzusetzen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen,

deine Lena

 

Probleme mit der Nährstoffaufnahme bei inneren Blockaden

Eine Sache die mir in meiner Arbeit sehr häufig begegnet ist, dass wir durch die unzähligen Informationen im Internet, z.B. auch Social Media, zum Thema Darmgesundheit verunsichert werden.

Mir ist es deshalb nochmal wichtig, dir zu von Beginn an mitzugeben, dass unser Darm, wie unser gesamter Körper, ein unglaubliches Meisterwerk ist. Unser Körper hat die Fähigkeit viele unserer Beschwerden von ganz allein zu heilen, ohne dass wir aktiv etwas dazu beisteuern müssen und ihn nicht behindern.

Ist es allerdings der Fall, dass du deinen Körper behinderst zu heilen, dann hat dies eine Ursache. Wie wir wissen hat jede Beschwerde eine Ursache. Behandeln bzw. eliminieren die Ursache, dann kann dein Körper sich heilen.

Dabei solltest du beachten die Ursachen nicht nur auf körperlicher Ebene zu suchen, sondern auch auf den anderen Ebenen. Gerade wenn es sich um die Ernährung dreht, fällt es uns schwer die Ursachen auf anderen Ebenen zu finden.

Du darfst aber auch weiter nach innen schauen, es können auch im Unterbewusstsein Blockaden liegen, die dich daran hindern wirklich in deine Mitte zu kommen. Diese Blockaden können deinen Körper daran hindern, die Nährstoffe aus deiner Ernährung optimal aufzunehmen.

Überprüfe aus diesem Grund, ob du deinen Körper daran hinderst sich zu reparieren und check für dich, ob diese Ursache auf physiologischer oder mentaler Ebene liegt. Es können auch mehrere Ursachen geben und beide Ebenen betroffen sein, versuche deinen Körper immer ganzheitlich zu betrachten und nicht in schwarz/weiß.

 

Weg von Mangel-Denken & hin zum Vertrauen

Ein weiterer Punkt, der uns häufig auf unserem Gesundheitsweg im Wege steht, ist das wir denken, dass wir uns in einem Mangel befinden. Es wird uns aber auch ebenso oft von der Gesellschaft suggeriert, kaum haben wir eine Beschwerde, werden diese Ursachen mit Tabletten überdeckt. Dementsprechend wird von vornherein dem Körper nicht zu getraut, dass er Beschwerden selbst beheben kann.

Es gilt also, wie im ersten Abschnitt schon angesprochen, unseren Körper auch einmal Vertrauen gegenüber zu bringen und ihm die Möglichkeit geben, seine Superkräfte einzusetzen. Ich bin mir sicher, dass es dir gerade viel besser geht als du gerade denkst und fühlst. Deine Gefühle entstehen aus Gedanken heraus und meistens haben wir negativen Gedanken über uns und unsere Gesundheit. Aus diesem Grund fühlt sich unsere Körper oft schlechter an, als er tatsächlich ist.

 

Solltest du Nahrungsergänzungsmittel zu dir nehmen & ist ein Nährstoffcheck sinnvoll?

Hast du deinen Körper ganzheitlich betrachtet und ihm einen gewissen Zeitraum gegeben, um sich zu regenerieren, aber nimmst trotzdem noch deine Beschwerden war? Dann empfehle ich dir deine Nährstoffe im Körper zu überprüfen.

Neben dem Nährstoffmangel habe ich in meiner Praxis auch schon Fälle gehabt, bei denen zu viel von einem Nährstoff im Körper vorhanden war. Dieser Fall tritt häufig auf, wenn wir blind irgendwelche Supplemente zu uns nehmen, ohne auf die Dosierung zu achten. Es gibt gewisse Situationen, wie eine Schwangerschaft, oder bei mir war es nach dem Absetzen der Pille, in welchen es vom Vorteil ist, etwas zu supplementieren. Doch in den meisten Fälle kann unser Körper den Nährstoffhaushalt allein im Gleichgewicht halten. Aus diesem Grund ist ein Nährstoffcheck sinnvoll, denn damit hast du die Möglichkeit zu prüfen, ob du Supplemente benötigst und wenn ja, um welche es sich genau handelt.

 

Nährstoffcheck beim Arzt & Kostenübernahme von Krankenkasse

Weist dein Körper keine Symptome auf, dann wird es schwer den Nährstoffcheck von der Krankenkasse übernehmen zu lassen. Verspürst du allerdings wirklich Beschwerden und weist Symptome auf, dann bin ich mir sich das dein Arzt darauf eingehen wird. Hast du z.B. häufig Stimmungsschwankungen oder ist Müdigkeit ein großes Thema bei dir, dann dürfte es kein Problem sein, bei deinem Arzt einmal Vitamin D und Vitamin B12 zu checken. Sollte dies nicht der Fall sein, lohnt es sich trotzdem für den Nährstoffcheck zu zahlen, vor allem weil die Preise erschwinglich sind und die Ergebnisse dir jede Menge Gewissheit bringen.

 

Betrachte deine Lebensmittel als Ganzes

Kennst du noch den „Low-Carb“-Trend? Bei dieser Ernährungsform werden Lebensmittel zum Beispiel nicht als Ganzes betrachtet, sondern in Schubladen zu geordnet. Bei der Low-Carb Ernährung wird z.B. weitestgehend auf den Makronährstoff „Kohlenhydrate“ verzichtet und der Fokus eher auf die Makronährstoffe „Fett“ und „Protein“ gelegt. In diesem Fall wäre z.B. Brot ein totales No-Go und Lebensmittel mit wenig Kohlenhydrate völlig in Ordnung.

Kurzfristig wird dir diese Ernährungsform wahrscheinlich keine Probleme bereiten, doch langfristig gesehen benötigt dein Körper von jedem Makronährstoff ein Anteil, um in Balance zu bleiben. Diese Betrachtungsweise teilt auch der Ayurveda, dort möchten wir z.B. unsere Doshas im Gleichgewicht halten. Das Gleiche können wir also nun auch auf unsere Ernährung duplizieren und dementsprechend unsere Makronährstoffe im Gleichgewicht halten.

 

Welche Ernährungsform ist für eine ausgewogene Ernährung am besten geeignet und wenn ja, warum?

Um dir hierfür eine passende Antwort zu geben, möchte ich auf eine interessante Studie zurückgreifen. Bei der folgenden Studie wurden zwei Ernährungsformen miteinander vergleichen, zum einen die „mediterrane Ernährung“ und zum anderen die „westlichen Ernährung“.

Dabei bestand bei beiden Ernährungsformen 40% der Makronährstoffanteil aus Fett und der restliche Anteil wurde eben durch die jeweiligen typischen Nahrungsmittel ergänzt. Obwohl der Fettanteil gleich war, wirkte sich die „mediterrane Ernährung“ positiv auf die Darmvielfalt bzw. Mikrobiom aus, wohingegen die „westliche Ernährung“ sich negativ darauf auswirkte.

Warum ist das so?

Lass uns einen Nahrungsmittelvergleich mit einer ungefähr gleichen Makronährstoffverteilung anschauen.

„mediterrane Ernährung“: vollwertiges Brot mit Olivenöl

„westliche Ernährung“: Kartoffelchips mit Dip

Du siehst also, dass die Makronährstoffe auf dem Papier gleich aussehen können, allerdings wirkt sich die eine trotzdem positiv auf den Körper aus und die andere nicht.

 

Woran liegt das?

Die Antwort darauf sind die „Mikronährstoffe“, dies sind die Nährstoffe, die in unseren Makronährstoffen enthalten sind und unseren Körper nähren. Die „mediterrane Ernährung“ ist mit ihren vollwertigen Produkten, sei es Gemüse, Nüsse & Samen, hochwertige Fette aus Ölen und reichhaltige Proteine aus Meeresfrüchten, ein wahres Nährstoffe-Paradies, aus dem dein Körper nur das Beste für sich zur Verfügung hat.

Aus diesem Grund kann ich dir die mediterrane Ernährungsform sehr ans Herzen legen einmal auszuprobieren. Sie ist nicht nur lecker, sondern bringt dein Körper auf ein neues Level.

 

Welche Mikronährstoffe sind besonders bei einer pflanzlich basierten Ernährung wichtig?

Ernährst du dich größtenteils oder komplett pflanzlich, dann ist es auch für dich wichtig, dass du ausgewählte Lebensmittel in deiner Ernährung integrierst, damit du deinen Körper optimal versorgst und in keinen Mangelzustand gerätst. Dafür nennen ich dir jetzt sechs Mikronährstoffe und passenden dazu Beispiel, in welchen Lebensmitteln diese ausreichend enthalten sind.

Calcium

Tierische Lebensmittel: Milchprodukte wie Milch, Quark, Joghurt etc.

Pflanzliche Lebensmittel: pflanzliche Milch bei der Calcium, in Form von Calciumchlorid oder Calciumsulfat, hinzugesetzt wurde. Zudem eignen sich Hülsenfrüchte, Mandeln, Brokkoli und Tofu.

 

B12

Tierische Lebensmittel: Milchprodukte, Eier

Pflanzliche Lebensmittel: Hefeflocken, pflanzliche Joguhrtalternativen mit B12 Zusatz. Bei einer veganen Ernährung empfiehlt es sich B12 zu supplementieren.

 

Selen

Tierische Lebensmittel: Fleisch, Fisch

Pflanzliche Lebensmittel: Nüsse, vor allem Paranüsse (2-3 Paranüsse pro Tag reichen aus)

 

Zink

Die Phytinsäure kann die Aufnahme von Zink verhindern, diese findest du in Hülsenfrüchten und Getreide wieder. Dagegen kann allerdings fermietierte Lebensmittel und z.B. auch Sprossen helfen, um die Phytinsäure wieder zu reduzieren und damit die Zinkaufnahme zu ermöglichen.

Tierische Lebensmittel: Austern, Garnelen, Rindfleisch

Pflanzliche Lebensmittel: Nüsse und Samen (besonders Kürbiskerne)

 

Jod

Tierische Lebensmittel: Meeresfrüchte

Pflanzliche Lebensmittel: Algen, Jod-Salz

 

Eisen

Das Eisen aus der pflanzlichen Ernährung können wir nicht so effizient absorbieren, um die Aufnahme zu verbessern empfiehlt es sich Eisen gepaart mit Vitamin C haltigen Lebensmittel zu sich zu nehmen.

Tierische Lebensmittel: Fleisch

Pflanzliche Lebensmittel: Weizenkleie, Sesam, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Pistazien, Hülsenfrüchte

Vitamin C Lebensmittel: Orangen, Zitrone, Paprika, Tomaten, Erdbeeren

 

Omega 3 Fettsäuren

Die effizienteste nachgewiesene Aufnahme von Omega 3 Fettsäuren, erlangen wir durch tierische Lebensmittel. Da sich in diesen die Fettsäuren DHA & EPA befinden und in pflanzlich basierten Omega 3 Fettsäuren meistens nur ALA. Die pflanzliche Fettsäure ALA kann von unserem Körper nicht so effizient zu DHA und EPA umgewandelt werden, welches aber notwendig ist, damit es unser Körper gut aufnehmen kann. Bei einer veganen Ernährung würde ich dir einen höheren Verzehr von pflanzlichen Omega 3 Fettsäuren empfehlen und gegebenenfalls ein Supplement.

Tierische Lebensmittel: Fisch (Thunfisch, Lachs)

Pflanzliche Lebensmittel: Speiseöle (Hanföl, Leinöl), Nüsse & Samen (Chiasamen, Leinsamen, Walnüsse, Mandeln)

 

Fazit

Ich hoffe das dir der Blogartikel einen guten Überblick über das Thema Nährstoffe gegeben hat, besonders wenn du dich pflanzlich basiertet ernährst. Außerdem wünsche ich mir das du hier Bestärkung herausziehen konntest, dass du deinem Körper vertrauen kannst und er für dich viele Dinge unbewusst regelt. Hast du Fragen zu einem bestimmten Thema? Wenn ja, dann kannst du mir gerne unter support@lenatura.de eine Email senden oder ganz einfach eine Nachricht auf Instagram unter Lenatura.de.

Vielen Dank für deiner Aufmerksamkeit und bis bald. Hör auf dein Bauchgefühl,

deine Lena

 

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