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#126 Wenn dein schlechtes Gewissen beim Essen Beschwerden bereitet

Im heutigen Blogartikel dreht sich alles um das Thema schlechtes Gewissen in Verbindung mit bestimmten Lebensmitteln. Du erfährst welche Auswirkung ein schlechtes Gewissen auf deine Verdauung und dein gesamtes physiologisches System hat.

Zudem erhältst du von mir Tipps, mit welchen du deine negativen Gedanken Stück für Stück hinter dir lassen kannst und somit zu einer unbeschwerteren Verdauung gelangst.

Plagen dich auch unzählige negative Gedanken, wenn du ab und zu Schokolade, Fleisch, Pommes usw. isst? Dann solltest du dir unbedingt diesen Blogartikel lesen!

Deine Lena

Community-Umfrage: Hast du ein schlechtes Gewissen, nach dem du bestimmte Lebensmittel zu dir genommen hast?

Passend zu diesem Blogartikel, habe ich im Vorfeld auf Instagram eine kleine Umfrage gestartet. Dort habe ich die Community gefragt, ob ihr häufig ein schlechtes Gewissen beim Essen bzw. bei gewissen Nahrungsmitteln habt. Laut der Umfrage stimmten 80% der Befragten für „Ja“ und 20% für „Nein“. Zudem habe ich im Rahmen der Umfrage noch einige Lebensmittel gesammelt, die bei den Befragten ein schlechtes Gewissen auslösen.

Hier einige Beispiele:

  • Raffinierter Zucker
  • Schokolade
  • Kekse
  • Gluten
  • Verarbeitete Lebensmittel
  • Nussmus
  • Gebäck
  • Pommes

Ich fand es sehr spannend, welche Lebensmittel mir als Antwort geschickt wurden. Unter den Beispielen finden sich größtenteils die „Klassiker“, bei denen wir uns häufig Gedanken darüber machen, wenn wir einmal zu viel davon zu uns nehmen.

Ich kann die Auswahl der Lebensmittel und die damit verbundenen Sorgen verstehen, allerdings ist es wichtig, dass wir lernen, die Gedanken ein Stück weit hinter uns zu lassen. Dafür möchte ich dir in diesem Blogartikel einige Schritte mit an die Hand geben, welche es dir erleichtern, dies umzusetzen.

 

Welche Schritte können dir dabei helfen, deine Schuldgefühle, beim Essen, hinter dir zu lassen?

Schritt 1: Welche tieferliegenden Gedanken bzw. Glaubenssätze stecken hinter deinen Schuldgefühlen?

Zweck: Schuldgefühle verstehen und auflösen

Wir alle verbinden Essen mit Emotionen. Alles begann mit der Milch, die wir von unserer Mutter bekamen und die damit verbundenen Wärme und Geborgenheit. Doch oft erscheinen uns die negativen Gedanken, die uns nach dem Konsumieren von den oben genannten Lebensmitteln, in Form von Schuldgefühlen.

Diese Schuldgefühle lassen uns schlecht fühlen. Betrachtest du die Emotion „Schuld“ auf der Bewusstseinsskala von Dr. David Hawkins (siehe Beschreibung), dann kannst du erkennen, dass die Energiefrequenz „Schuld“, fast ganz unten zu finden ist. Du schwingst hier also in einer sehr schlechten Energie.

Hierfür lohnt es sich, wenn du erst einmal überlegst, welche Regeln du aktuell befolgst?

Deine Schuldgefühle werden nur ausgelöst, wenn wir die von uns auferlegten Regeln missachten. Vor allem in dem Ernährungsbereich, gibt es einige Regeln, die wir uns schnell aneignen können und dadurch oft in einen Konflikt geraten.

Hast du für deine Lebensmittel ein „Schubladen-Denken“?

Zum Beispiel: Apfel – Gut & Schokolade – Schlecht

Hast du dies für dich geklärt, dann gilt es die folgenden Fragen auch noch zu beantworten.

Wie stark schränkt dich der Verzicht ein?

Wie belastend ist der Konsum für dich?

Erzeugt sowohl der Verzicht als auch der Konsum starken Stress in dir, dann solltest du dich damit auseinandersetzen. Durch den andauernden Stress schwingt zum einen deine Energie auf einen sehr niedrigen Level und zum anderen befindest du dich im Sympathikus, also im „Fight or Flight-Modus“.

Dadurch das dein Darm und dein Gehirn, in Form der Darm-Hirn-Achse miteinander verbunden sind, wirken sich deine Gedanken auch auf deine Verdauung aus.

Ich weiß welche Herausforderung es darstellt, wenn du Beschwerden mit deiner Verdauung hast und nicht weißt welche Lebensmittel du nun essen kannst. In den vergangenen Jahren durfte ich aber selbst erfahren, dass das „Schwarz-Weiß-Denken“ ein ungünstiger Ansatz ist.

Heutzutage herrschen unzählige Mythen rund um verschiedenste Lebensmittel. So wird zum Beispiel heute Zucker verteufelt und morgen wieder ein anderes Lebensmittel. So viele Meinungen in der Ernährungslandschaft, es ist ein wahrer Dschungel. Deswegen gilt es, neben all dem Wissen, auf deine innere Stimme zu hören.

WICHTIG: Es ist kein Lebensmittel, im ersten Schritt, per se so schlecht, dass es extrem viele negative Auswirkungen auf deine Gesundheit hat. 

Isst du also einmal Schokolade oder Pommes, dann ist das kein Weltuntergang. Nur das ständige Konsumieren von diesen Lebensmitteln bzw. Genussmitteln, kann zu ernsteren Beschwerden führen.

 

Schritt 2: Welche Bedürfnisse hast du?

Zweck: Werde dir deinen Bedürfnissen bewusst

Als nächstes möchte ich mit dir zusammen einen Blick auf deine Bedürfnisse werfen. Hierfür kannst du dir die „Bedürfnis-Pyramide“ von Maslow anschauen. (siehe Beschreibung) In der Pyramide kannst du erkennen, dass die Grundbedürfnisse wie Schlaf, Essen etc., an erster Stelle stehen.

Haben wir diese abgedeckt, dann streben wir nach Sicherheit und unseren sozialen Bedürfnissen. Erst danach kommen Bedürfnisse wie beruflicher Erfolg und Selbstverwirklichung.

Doch sind wir einmal ehrlich, heutzutage kommt diese Bedürfnis-Pyramide oft ins Schwanken und wir versuchen quer Bett Bedürfnisse zu erfüllen. So kommt es vor das wir andauernd nach der Selbstverwirklichung greifen, doch den davor liegenden Bedürfnissen keine Beachtung schenken.

Oft haben wir nur noch Augen für Anerkennung, Status und Selbstverwirklichung und vergessen dabei ausreichend Schlaf, Liebe und Nahrung zu bekommen. Aus diesem Grund gilt es jetzt für dich nicht nach außen zu schauen, sondern nach Innen.

Was sind aktuell deine Bedürfnisse?

Eventuell tut es dir gut, wenn du dich bewusst erst einmal wieder auf die Basics konzentrierst. Das heißt ausreichend Schlaf, Bewegung, Essen und Liebe. Verspürst du das Gefühl, dass deine Akkus aufgeladen sind, dann kannst du die nächste Stufe erklimmen. Behalte dabei aber immer deine untersten Stufen im Auge und sorge dafür das diese Bedürfnisse regelmäßig erfüllt werden.

 

Schritt 3: Wie ehrlich bist du mit dir selbst?

Zweck: Erkenne was du wirklich brauchst.

Der letzte und gleichzeitig der wichtigste Schritt, ist die Ehrlichkeit. Du weißt nun welche Glaubenssätze dir negative Gedanken bereiten und welche Bedürfnisse du erfüllen möchtest. Jetzt möchten wir dafür sorgen, dass du diese auch tagtäglich bewusst betrachten kannst.

Dafür benötigst du Ehrlichkeit. Es bringt nämlich auch nichts, wenn wir andauernd das Bedürfnis nach Essen verspüren und nachgehen, um Langeweile oder Stress zu kompensieren. Aus diesem Grund kannst du dir folgende Fragen stellen.

Wann hast du wirklich Hunger?

Was isst du, wenn du irgendwelche Emotionen stillen möchtest?

Hinzukommt das du deinen Essens-Typ herausfinden solltest. Greifst du eher schnell und häufig zum Essen, um Stress zu kompensieren und gerätst dadurch in die Beschwerden oder bis du eher der Typ, der sich alles verbietet und dadurch in die Beschwerdespirale rutschst.

Im ersten Fall lohnt es sich dafür zu sorgen, Situation wie „Essanfälle“ zu verhindern und dafür lieber regelmäßig und ausreichend zu essen.

Im zweiten Fall hingegen, ist es empfehlenswert, sich auch einmal etwas zu erlauben und dadurch den Stress, von der selbst auferlegten Disziplin zu senken.

Des Weiteren möchte ich dir hierfür noch eine Fragenkonstellation mit an die Hand geben, die du anwenden kannst, wenn du z.B. Schokolade oder andere Lebensmittel zu dir nimmst, die bis dato auf deiner „schwarzen Liste“ stehen.

 

„The Work“ – Die 4 Fragen von Byron Katie

  1. Frage: Ist es wahr? (Antwort: Ja oder Nein, bei Nein gehe weiter zur Frage 3)
  2. Frage: Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist? (Antwort: Ja oder Nein.)
  3. Frage: Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst?
  4. Frage: Wer wärest du ohne den Gedanken?
  5. Umkehrungen: Kehre den Gedanken um, finde jeweils drei Beispiele, wie die Umkehrung auch wahr sein könnte!

Diese Fragen kannst du dir ab sofort stellen, wenn du durch bestimmte Lebensmittel in die Abwärtsspirale gelangst und dadurch Schuldgefühle in dir auftreten.

Zudem kann ich dir noch die Podcastfolge #119 empfehlen, wenn du noch mehr Input zum Thema „Essen ohne bewerten“ haben möchtest. Den Link dazu findest du in der Beschreibung.

 

Fazit:

Ich hoffe du konntest durch den Blogartikel ein Stück näher zu dem Ursprung deiner negativen Gedanken vordringen. Dieser Blogartikel soll kein Plädoyer an Schokolade, Fleisch und Fast Food sein. Vielmehr dient er als Gedankenanstoß für die Freigabe von diesen Lebensmitteln.

Es liegt nämlich nicht nur ganz allein an diesen Lebensmitteln, sondern eher daran in welcher Frequenz wir diese konsumieren und welche Faktoren ansonsten noch auf unseren Körper einwirken.

In einer Welt, die immer mehr nach außen strebt, gilt es unsere innere Welt nicht zu vernachlässigen. Sei täglich ehrlich zu dir und hinterfrage deine Bedürfnisse. Somit kannst du in Zukunft besser differenzieren, ob du wirklich den restlichen Tag mit der nächsten Aufgabe verbringen möchtest oder diesen doch bei einem entspannten Abend mit Freunden und Familie ausklingen lässt.

Schreib mir gerne deine Erkenntnisse oder deine Fragen unter support@lenatura.de oder folge mir auf Instagram und trete mit mir in den Kontakt. Hör am besten auch die dazu passende Podcastfolge, dies findest du im Podcast „Unbeschwert ernährt“. Alle Links dazu findest du in der Beschreibung.

Bis zur nächsten Folge! Lass es dir richtig gut gehen und hör auf dein Bauchgefühl,

deine Lena.

 

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